Die 2026 veröffentlichte Studie beleuchtet erstmals systematisch die Lebensrealitäten der mindestens 28.000 Mitglieder umfassenden kurdischen Community in München. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf den Erfahrungen mit rassistischer Diskriminierung. Die Grundlage bilden Daten aus 23 qualitativen Interviews, neun Fokussgruppengesprächen, sowie einer quantitativen Erhebung von über 200 Münchner*innen.

Durchgeführt wurde die Untersuchung von einem Forschungsteam unter der Leitung von Prof. Dr. Çinur Ghaderi der Evangelischen Hochschule Bochum im Auftrag der Fachstelle für Demokratie. Der Forschungsbericht enthält konkrete Empfehlungen an Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft, um die Lebenssituation kurdischer Münchner*innen zu verbessern und Rassismuserfahrungen aktiv entgegenzuwirken.

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