Aktuelles

Aktuelle Veranstaltungen und Mitteilungen der Fachstelle für Demokratie

Foto: Initiative "München erinnern!"

Mittwoch | 22. Juli 2026 | ab 16:00 Uhr

München gedenkt der Opfer des Attentats am OEZ

Gedenkveranstaltung | 10 Jahre Attentat am OEZ

Wo

Denkmal „Für euch“
Hanauer Straße 77
Vor dem Olympia-Einkaufszentrum

Donnerstag | 2. Juli 2026 | 19:00 Uhr

Zwischen Lebensrealität und Fremdzuschreibung: Antimuslimischer Rassismus als gesellschaftliche Herausforderung

Podiumsdiskussion

Wo

Großer Sitzungssaal
Neues Rathaus
Marienplatz 8
80331 München

Barrierefreiheit

Ja, die Veranstaltung ist barrierefrei.

Samstag | 20. Juni 2026 | ab 15:00 Uhr

Voices United. In Gedenken an Theodoros Boulgarides und alle Opfer des NSU

Solidaritätsfestival

Wo

Feierwerk

Hansastraße 39-41
81373 München

Barrierefreiheit

Ja, die Veranstaltung ist barrierefrei zugänglich.

Mittwoch | 10. Juni 2026

Mehr Meldungen zu Diskriminierung und rechtem Hass an Münchner Schulen

Vierter Monitoringbericht erschienen

Die Anlaufstelle bei Diskriminierung und rechtem Hass an Münchner Schulen hat ihren Monitoringbericht für das Jahr 2025 veröffentlicht. Die bei der Fachstelle für Demokratie angesiedelte Anlaufstelle registrierte im vergangenen Jahr insgesamt 154 Meldungen zu Diskriminierungen sowie menschenfeindlichen und rechten Vorfällen an Münchner Schulen. Damit ist die Zahl der Meldungen erneut deutlich gestiegen: Im vierten Erhebungsjahr verzeichnete die Anlaufstelle ein Plus von rund 21 Prozent gegenüber 2024.

Rassismus bleibt weiterhin mit großem Abstand das häufigste Thema und spielte in 66 Prozent der gemeldeten Diskriminierungen eine (zentrale) Rolle. Insgesamt wurden 94 rassistische Vorfälle und Diskriminierungen gemeldet. Auffällig ist zudem der deutliche Anstieg von Meldungen mit sexistischen Inhalten. Insgesamt wurden 22 sexistische Meldungen registriert. Dies entspricht einer Verdoppelung zum Vorjahr.

Auch die Zahl rechter Vorfälle ist erneut gestiegen: Im Erhebungsjahr 2025 wurden 58 rechte Vorfälle gemeldet, darunter insbesondere Hakenkreuzschmierereien, Hitlergrüße und rechtsextreme Sticker. Zudem fanden im Mai 2025 mehrere Flyer- und Banner-Aktionen der rechtsextremen „Identitären Bewegung“ an verschiedenen Münchner Schulen statt.

Ein knappes Drittel aller Meldungen wurde im Rahmen einer juristischen Erstbewertung als strafrechtlich relevant eingestuft. Am häufigsten ging es dabei um Beleidigungen, das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen, Sachbeschädigungen sowie Volksverhetzung. Über das Online-Formular der Anlaufstelle, das auf www.melden-gegen-diskriminierung.de zu finden ist, gingen etwa 40 Prozent der Meldungen ein.

Der Bericht steht zum Download bereit und wird an alle Münchner Schulen verschickt. Kostenlose Druckexemplare können per E-Mail an fgr@muenchen.de bestellt werden.

Foto: Fachstelle für Demokratie

Montag | 20. März 2026 | 19:00 Uhr

Altes Rathaus leuchtet zum Zuckerfest

Beleuchtung

Das Ende des muslimischen Fastenmonats Ramadan wird mit dem Zuckerfest, auch Eid al-Fitr genannt, gefeiert. Anlässlich des Fests des Fastenbrechens wird am heutigen Freitag, 20. März, die Fassade des Alten Rathauses bei Einbruch der Dunkelheit beleuchtet.

Die Landeshauptstadt München setzt damit erneut ein Zeichen für Zusammenhalt, ein respektvolles Miteinander in unserer vielfältigen Stadtgesellschaft und gegen antimuslimischen Rassismus, der sowohl gläubige Muslim*innen als auch muslimisch-gelesene Münchner*innen trifft. In Zeiten, in denen rassistische Diskriminierungen immer präsenter werden, ist die symbolische Geste der Beleuchtung ein wichtiges Statement der Stadt für Offenheit und Solidarität mit der Community. Ab 19 Uhr wird „Frohes Fest“ in 13 Sprachen auf der Fassade des Alten Rathauses zu lesen sein. Die Grußbotschaften stammen von zahlreichen muslimischen Gemeinden aus München.

In diesem Jahr fällt das Zuckerfest auch auf den Tag des Neujahrsfestes Norouz/Newroz, das von vielen Menschen aus dem persischen, kurdischen und zentralasiatischen Raum gefeiert wird. Die Landeshauptstadt München wünscht „Eid Mubarak“ sowie allen Menschen, die heute Norouz/Newroz feiern, ein frohes Fest.

Die Illuminierung geht zurück auf den Stadtratsbeschluss „Antimuslimischen Rassismus bekämpfen – Demokratie stärken“ aus dem Jahr 2024. Analog zur Beleuchtung anlässlich des Zuckerfestes wird auch jedes Jahr zum jüdischen Feiertag Chanukka im Winter ein Lichtgruß am Alten Rathaus gezeigt.

Montag I 16.03.2026 I 19:00 Uhr

Wer ist das Volk? Der Volksbegriff der extremen Rechten

Auftakt der Internationalen Wochen gegen Rassismus

Podiumsdiskussion

Wo

Großer Sitzungssaal

Neues Rathaus
Marienplatz 8
80331 München

Barrierefreiheit

Ja, die Veranstaltung ist barrierefrei.

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