Kampagne gegen Hate Crime


münchen gegen Hass – Kein Raum für Hate Crime!

„München gegen Hass – Kein Raum für Hate Crime“ ist eine stadtweite Kampagne, die seit 2023 über Hate Crime/Vorurteilskriminalität aufklärt, Betroffene über Unterstützungsangebote informiert und zu mehr Zivilcourage aufruft. Durch Aufklärung, Information und das Ermutigen zu Zivilcourage will sie Hasskriminalität sichtbar machen und wirksam entgegenwirken.

Gemeinsam gegen Hasskriminalität

Die Kampagne ist eine Reaktion auf eine durch die Landeshauptstadt in Auftrag gegebene Studie aus dem Jahr 2021, die aufgezeigt hat, dass viele Münchner*innen von Hate Crime betroffen sind. „München gegen Hass – kein Raum für Hate Crime“ soll Aufklären und Unterstützungsangebote aufzeigen.

Ein weiteres Ziel der Kampagne ist es, die Opfer von Hate Crime zu ermutigen, konsequent Anzeige erstatten. Auch sollen mehr Münchner*innen Zivilcourage zeigen, wenn sie Zeug*innen von Hasskriminalität werden. Unterstützt wird die Kampagne vom Polizeipräsidium München, ebenso wie von der MVG und den städtischen Wohnungsgesellschaften.

Mehr Informationen zu „München gegen Hass – kein Ram für Hate Crime“ unter www.muenchen-gegen-hass.de .

Hate Crime hat viele Gesichter

Hate Crime sind Straftaten, die auf Grund von Vorurteilen begangen werden oder bei denen Vorurteile eine Rolle spielen. Sie richten sich gegen Personen oder Gruppen wegen

  • ihres Geschlechts
  • ihrer Sprache
  • ihrer Religion
  • ihrer geschlechtlichen oder sexuellen Identität
  • ihrer Behinderung oder chronischen Erkrankung
  • ihres Lebensalters
  • ihres sozialen Status
  • einer rassistischen, antisemitischen oder antiziganistischen Zuschreibung.

Dabei ist es egal, ob die Person wirklich einer bestimmten Gruppe angehört, oder der*die Täter*in das nur annimmt. Personen können auch aufgrund mehrerer Merkmale gleichzeitig Opfer von Hate Crime werden. Hate Crime kann on- oder offline verübt werden und von Unbekannten ausgehen oder von Menschen, die man kennt (z.B. von Nachbar*innen oder Arbeitskolleg*innen). Oft geht es um verbale Angriffe, wie Beleidigungen oder Einschüchterungen. Manchmal kommt es aber auch zu Sachbeschädigungen oder körperlichen Angriffen, bis hin zu Mord.

Bilder aus der Kampagne